Histoires Continentales

Histoires Continentales

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Kontinentale Geschichten

In Histoires Continentales ver­zich­ten wir auf die Sezierung Europas in geo­gra­fi­sche Räume, auf poli­ti­sche Stereotype und kul­tu­rel­le Klischees. Stattdessen den­ken wir kon­ti­nen­tal und dar­über hin­aus: Wir stel­len die Aufteilung Europas in Ost-, West-, Mittel-, und Südosteuropa in Frage, um nur die gän­gig­sten Raumgefässe zu nen­nen. Diese gehen all­zu oft mit Vereinfachung ein­her und ver­stel­len den Blick auf die bestehen­den engen Verbindungen inner­halb des euro­päi­schen Kontinents.

In die­sem Sinne beto­nen unse­re Histoires Continentales die Transfers, Verflechtungen und Wechselbeziehungen, die sozia­le, geo­gra­fi­sche wie poli­ti­sche Räume durch­zie­hen. Zugleich betrach­ten wir Europa in sei­ner Verflochtenheit über des­sen geo­gra­fi­sche Ränder hin­aus. Die Histoires Continentales machen des­halb nicht an Ural, Mittelmeer und Kaukasus Halt, son­dern befas­sen sich auch mit glo­ba­len Entwicklungen, die Kulturen, Gesellschaften und die Politik des Kontinents ver­bin­den.

Struktur

Histoires Continentales ist ein poli­tisch und welt­an­schau­lich breit gebau­ter Kanal. Unterschiedliche Perspektiven und Meinungen zu kon­tro­ver­sen Themen sind expli­zit erwünscht. Auf die­sem Portal geäus­ser­te Ansichten ent­spre­chen daher nicht zwin­gend den Überzeugungen der Herausgeberinnen und Herausgeber.

Unsere Beitragenden haben ein ver­bin­den­des Merkmal. Dieses besteht in ihrer pro­fun­den Kenntnis des Themas, über das sie schrei­ben: Histoires Continentales ver­sam­melt Beobachterinnen und Beobachter aktu­el­ler und histo­ri­scher Entwicklungen und ver­mit­telt ihren Wissensschatz in ver­ständ­li­cher Art und Weise.

Ziele

Histoires Continentales erzählt Geschichten, die gän­gi­gen Erzählmustern zuwi­der­lau­fen. Im Gegensatz zur Berichterstattung der Tagespresse kon­zen­trie­ren wir uns auf Hintergründe und Tiefenbohrungen. Wir bie­ten alter­na­ti­ve und kri­ti­sche Perspektiven auf viel­dis­ku­tier­te, tages­ak­tu­el­le Themen und stre­ben an, histo­ri­sche Hintergründe des Tagesgeschehens zu beleuch­ten, auf Brüche und Kontinuitäten zu ver­wei­sen. Wir machen aber auch auf weni­ger bekann­te Geschichten aus dem ver­floch­te­nen euro­päi­schen Raum auf­merk­sam, decken Details auf, erzäh­len ver­ges­se­ne und ver­meint­lich klei­ne Geschichten. Unser Ziel ist es, Wissen über den Kontinent zu tei­len, Diskussionen anzu­re­gen sowie Informationen und Analysen anzu­bie­ten, die jen­seits von Konfrontationsrhetorik, Mystifizierung und Sensationalismus zu einem kom­ple­xe­ren Verständnis Europas als unab­ge­schlos­se­nen und zugleich ver­bun­de­nem und ver­bin­den­dem Raum bei­tra­gen.