Histoires Continentales
Demonstrierende halten ein Bildnis von Frantz Fanon
Geschichte Russland Theorie

Frantz Fanon und die Abkürzung zum Sozialismus? Über die Fanon-Rezeption in der Sowjetunion

«In der ersten Phase des Aufstands muss getö­tet wer­den. Einen Europäer erschla­gen, heisst zwei Fliegen auf ein­mal tref­fen, näm­lich gleich­zei­tig einen Unterdrücker und einen Unterdrückten aus der Welt schaf­fen. Was übrig bleibt, ist ein toter Mensch und ein frei­er Mensch», schrieb Jean-Paul Sartre im Vorwort zu Frantz Fanons Die Verdammten die­ser Erde. «Der schwef­li­ge Geruch die­ser Sätze, für die Fanon gar nicht ver­ant­wort­lich war, hat sei­nem Ruf mehr gescha­det, als alles, was er sel­ber schrei­ben konn­te», hiess es in einem Kommentar zur deut­schen Übersetzung. Die Themen der Revolution, der Legitimität oder gar Moralität von anti­ko­lo­nia­ler Gewalt beschäf­tig­ten die Kritik an Fanon aus­gie­big. Das galt auch für die sowje­ti­sche Rezeption Fanons, die vol­ler Ambivalenzen war. So waren Antirassismus und Antiimperialismus seit Gründung der UdSSR offi­zi­el­le Staatsdoktrin und spiel­ten für das Regime eine zen­tra­le Rolle, um die eige­ne mora­li­sche Überlegenheit gegen­über dem Westen nach aus­sen und innen hin zu demon­strie­ren.

Antirassismus und Antiimperialismus erleb­ten in der Sowjetunion zwei Hochphasen. Einmal in den 1920er und in den frü­hen 1930er Jahren. In die­ser Zeit besuch­ten vie­le aus­län­di­sche Aktivist*innen und Intellektuelle die Sowjetunion, dar­un­ter Langston Hughes und W.E.B. Du Bois. Nach einer Phase der sta­li­ni­sti­schen Abschottung kamen bei­de Themen wie­der unter Nikita Chruschtschow pro­mi­nen­ter auf die sowje­ti­sche Agenda. Unter Chruschtschow begab sich die UdSSR auf die Suche nach neu­en Verbündeten im Kalten Krieg. Sie öff­ne­te sich auch intel­lek­tu­ell für den Globalen Süden. Regionalexpertise wur­de expli­zit geför­dert und neue Forschungsinstitute gegrün­det, bei­spiels­wei­se für Afrikastudien 1956. Einen ersten Partner im Süden fand die Sowjetunion in Ägypten.

Der cha­ris­ma­ti­sche Präsident Gamal Nasser beein­druck­te die poli­ti­sche Spitze und die sowje­ti­sche Öffentlichkeit, nicht zuletzt bei sei­nem ersten Staatsbesuch in Moskau 1958.

Auch die kuba­ni­schen Revolutionäre von 1959 stan­den hoch in der Gunst der sowje­ti­schen Bevölkerung, die teils eine roman­ti­sier­te Vorstellung der Revolution in der Karibik ent­wickel­te. Diese Begeisterung nahm aber zuse­hends ab: In den 1970er Jahren domi­nier­ten prag­ma­ti­sche Erwägungen des Kalten Krieges, poli­tisch und öko­no­misch sta­gnier­te die UdSSR und revo­lu­tio­nä­re Losungen wur­den ver­mehrt lee­re Floskeln. Zwar änder­ten sich offi­zi­el­le Haltung und Rhetorik wenig — schliess­lich muss­te auch in der Konkurrenz zu Peking gezeigt wer­den, dass Moskau Zentrum der Weltrevolution ist — doch der Enthusiasmus für die Befreiungsbewegungen der 1950er und 1960er Jahre war weit­ge­hend dahin. Man bekann­te sich zwar wei­ter­hin zu «nicht-kapi­ta­li­sti­scher Entwicklung» und «sozia­li­sti­scher Orientierung» im Globalen Süden, doch an einen «ech­ten Sozialismus» in «rück­stän­di­gen» Staaten glaub­te man nicht. In der Sowjetunion wich der revo­lu­tio­nä­re Elan, der unter Chruschtschow noch ein­mal auf­ge­keimt war, einem prag­ma­ti­schen Zynismus, der sich auch auf den Blick auf den Globalen Süden über­trug. Die Enttäuschung war aber gegen­sei­tig. Schwarze Aktivist*innen wand­ten sich von der Sowjetunion ab, zogen wie George Padmore, Pan-Afrikanismus dem Kommunismus vor, zumin­dest einem Kommunismus sowje­ti­scher Lesart. Wie auch vie­le Kommunisten in Westeuropa waren sie abge­stos­sen vom mili­tä­ri­schen Eingreifen in Ungarn 1956 und in der Tschechoslowakei 1968. Spätestens mit dem Einmarsch in Afghanistan 1979 hat­te die Sowjetunion Mühe, ihr anti-impe­ria­li­sti­sches Image auf­recht zu erhal­ten.

Diese Ambivalenzen und die gegen­sei­ti­ge Enttäuschung las­sen sich gera­de auch an der sowje­ti­schen Rezeption von Frantz Fanon able­sen, einem der wich­tig­sten Denker des Postkolonialismus und selbst Aktivist in der alge­ri­schen FLN. Frantz Fanon berei­ste die Sowjetunion kurz vor sei­nem Tod 1961, aller­dings aus rein medi­zi­ni­schen Gründen, und nicht aus einer poli­ti­schen Überzeugung her­aus – dazu war er zu kri­tisch gegen­über der fran­zö­si­schen KP und ihrer Haltung in der Kolonialfrage und zu sehr Verfechter eines afri­ka­ni­schen Entwicklungsmodells. Fanon äus­ser­te sich nach sei­nem Aufenthalt zwar prin­zi­pi­ell inter­es­siert für die «Errungenschaften» der UdSSR, kri­ti­sier­te aber als Psychiater den Stand sei­nes Faches in der Sowjetunion sowie die Diskriminierung nicht-sla­vi­scher Ethnien. Generell blieb Fanons Begeisterung für die Sowjetunion gering.

Das Desinteresse ist dabei wech­sel­sei­tig gewe­sen. Die sowje­ti­sche Intelligenzija ent­deck­te Fanons Werk zöger­lich und frag­men­tiert. Eine erste Übersetzung der Verdammten die­ser Erde erschien zwar bereits ein Jahr nach der Veröffentlichung 1962 in Za rubez­hom («Im Ausland»), einer als recht «pro­gres­siv» gel­ten­den Wochenzeitung. Abgesehen von einer in Eigenregie pro­du­zier­ten Doppelseite in der Mitte des Blatts, bestand Za rubez­hom aus einer Auswahl über­setz­ter Artikeln zumeist lin­ker west­li­cher Publikationen. Die Redaktion ver­teil­te die Übersetzung der Verdammten die­ser Erde auf meh­re­re Ausgaben, reor­ga­ni­sier­te die Kapitel und Zwischenüberschriften und redi­gier­te den Inhalt. Zu einer voll­stän­di­gen Übersetzung in Buchform kam es nicht, obwohl Versuche dazu in der Akademie der Wissenschaften unter­nom­men wur­den. Doch aus der Partei gab es kein grü­nes Licht.

Die Akademie der Wissenschaften und Parteizentrale sind die bei­den Pole der Fanon-Rezeption, die hier nur ange­ris­sen wer­den kön­nen. In der inter­na­tio­na­len Abteilung des Zentralkomitees war Rostislav Ulianovskii einer der wich­tig­sten Experten und Strippenzieher, wenn es um die Länder des Globalen Südens ging. Ausgebildet als Indologe, geriet Ulianovskii in den 1930er Jahren zunächst in die Mühlen der sta­li­ni­sti­schen Repression, schaff­te es aber nach fünf­jäh­ri­ger Lagerhaft nach Moskau zurück­zu­keh­ren und inner­halb der Partei neu auf­zu­stei­gen. Es galt dann auch das Wort Ulianovskiis, als es um eine Übersetzung von Fanon ging: Er ver­wei­ger­te sein Einverständnis unter Verweis auf die bereits von ihm getä­tig­ten Kommentare zum Werk Fanons. So publi­zier­te Ulianovskii eine kri­ti­sche Rezension in der popu­lä­ren Monatszeitschrift Asien und Afrika heu­te (Aziia i Afrika segod­nia). Darin kommt zum Ausdruck, wie sehr sich die Denkweisen und Vokabulare Fanons und Ulianovskiis unter­schie­den. Wenn Fanon bei­spiels­wei­se aus­führ­lich auf die psy­cho­lo­gi­schen Folgen des Kolonialismus für das Individuum hin­weist, kann Ulianovskii ihm kaum fol­gen. Wenn Fanon expli­zit dar­auf hin­weist, dass eine mar­xi­sti­sche Analyse nicht aus­reicht, konn­te das bei Ulianovskii nur auf Befremden stos­sen. So stellt Fanon fest: «In den Kolonien ist der öko­no­mi­sche Unterbau zugleich ein Überbau. Die Ursache ist die Folge: Man ist reich, weil weiss, man ist weiss, weil reich. Deswegen müs­sen die mar­xi­sti­schen Analysen immer etwas gedehnt wer­den, wenn man sich mit dem Kolonialen Problem befasst».

Aber Ulianovskii ist nicht bereit gewe­sen, die mar­xi­sti­sche Analyse zu deh­nen. Vielmehr führt er in sei­nem Artikel eine Rochade durch und schliesst sich kon­se­quent in sei­ne mar­xi­sti­schen Schemata ein, die er seit Mitte der 1960er Jahre pro­pa­gier­te. Aus sei­ner Perspektive ver­sagt Fanon: Ulianovskii stösst sich vor allem an Fanons Herangehensweise an Sozialismus und Klassenkampf. Fanon ver­ste­he weder den Klassencharakter kolo­nia­ler Herrschaft, noch die Einheit demo­kra­ti­scher Kräfte, die in Entwicklungsländern nötig sei, um Sozialismus zu ermög­li­chen. Fanon wür­de sich zu sehr auf eth­ni­sche und natio­na­le Fragen kon­zen­trie­ren. Ausführlich kri­ti­siert Ulianovskii, was er als eine zu ein­fa­che Sicht auf die Landbevölkerung betrach­tet. Die «Differenzierung der Bauernschaft» war ein Steckenpferd von Ulianovskii. Deswegen ist Fanons Annahme, dass die Bauern eine tra­gen­de Rolle in jeder anti­ko­lo­nia­len Revolution inne hät­ten, beson­ders frag­wür­dig für Ulianovskii, dem das Ganze zu mao­istisch vor­kom­men muss­te: Fanon und ande­re afri­ka­ni­sche Intellektuelle stell­ten «die Interessen der Bauernschaft unbe­rech­tigt den Interessen der Arbeiterklasse gegen­über, was zu einer Unterhöhlung des Begriffes Proletariat» selbst füh­re, schreibt Ulianovskii 1973. Spätere sowje­ti­sche Kommentare zu Fanon grei­fen dann auch immer wie­der auf Ulianovskii zurück, um Fanon aus mar­xi­sti­scher Sicht Fehler und Widersprüche vor­zu­wer­fen.

Dennoch brauch­te und instru­men­ta­li­sier­te Ulianovskii Fanon für sei­ne Zwecke, als sei­ne gan­ze Idee einer nicht-kapi­ta­li­sti­schen Entwicklung im Globalen Süden zuse­hends in sowje­ti­schen Kreisen in Verruf geriet. Forschende wie Nodari Simonia am Institut für Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen argu­men­tier­ten gar, dass Entwicklungsländer zunächst einen Kapitalismus aus­bil­den müss­ten, aus dem her­aus dann «spon­tan» Sozialismus her­vor­ge­hen kön­ne. Es exi­stie­re kei­ne Abkürzung zum Sozialismus. Hier kam Fanon Ulianovski gele­gen, stell­te Fanon doch defi­ni­tiv auch den west­eu­ro­päi­schen Weg in Frage.

Westeuropa ist auch der Dreh- und Angelpunkt für die wohl­wol­len­de­re Rezeption Fanons durch die sowje­ti­sche Wissenschaft, zum Beispiel durch Vladimir Khoros, der in Fanons Denken Parallelen zum Populismus der rus­si­schen Narodniki erkann­te, und durch Alexander Gordon, der am aus­führ­lich­sten auf Fanon ein­ging. Gordon inter­es­sier­te sich weni­ger für post­ko­lo­nia­le Fragen, als viel­mehr für fran­zö­si­sche Geschichte, Kultur und Theorie und über die­sen Umweg auch für Fanon. Sein Buch «Die Probleme des natio­na­len Befreiungskampfes im Werk Frantz Fanons» liest sich über wei­te Strecken wie eine Zusammenfassung der wich­tig­sten Thesen Fanons. Ein wei­te­rer Abschnitt wid­met sich der Rezeption Fanons in Europa und in ande­ren Teilen der Welt und erst spät kommt Gordon zu einer eige­nen Diskussion von Fanons Theorien. Diese über­rascht dann in vie­ler­lei Hinsicht. Insbesondere ist Gordon an der Beziehung Fanons zur Neuen Linken inter­es­siert — ein Interesse, das in der sowje­ti­schen Akademie der Wissenschaften geteilt wur­de, ins­be­son­de­re am Institut für Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen oder am Institut für Wissenschaftliche Information in den Sozialwissenschaften, an dem auch Gordon tätig war. Dem letzt­ge­nann­ten Institut fiel inner­halb der sowje­ti­schen Akademie die beson­de­re Rolle zu, jener Ort zu sein, an dem west­li­che sozi­al­wis­sen­schaft­li­che Literatur gesam­melt, kom­men­tiert und ein­ge­schränkt zugäng­lich gemacht wur­de. Gordon war von Fanons Sprache fas­zi­niert und von des­sen Bedeutung für die sozia­li­sti­sche Bewegung in Westeuropa, und offen­sicht­lich weni­ger als Ulianovskii dar­an inter­es­siert, ihn an einer sowje­tisch-mar­xi­sti­schen Messlatte zu hal­ten. Gordons Buch sucht eine gemein­sa­me Sprache mit Fanon und fin­det sie nicht nur in Antikolonialismus und Antirassismus, son­dern auch in einer Kritik an west­li­chen Vorstellungen davon, wie Entwicklung und Fortschritt aus­zu­se­hen haben. Mit und durch Fanon stell­te Gordon die Frage, was vom euro­päi­schen Denken (auch in der Sowjetunion) bewahrt wer­den kön­ne. Das impli­ziert die fast häre­ti­sche Frage, ob oder in wel­chem Ausmass das sowje­ti­sche System eine wirk­li­che Alternative zur «west­li­chen Moderne» dar­stell­te.

Fanons Denken for­dert west­li­che Muster her­aus, stellt die Richtung west­li­cher Geschichte in Frage, was sicher­lich auf sowje­ti­sches Interesse stiess. Aber Fanon ver­nein­te auch die Idee von Geschichte als ziel­ge­rich­te­ten, pro­gres­si­ven Prozess eines geord­ne­ten Ganzen, wie Homi Bhabha argu­men­tier­te: Fanon wider­setz­te sich einer posi­ti­vi­sti­schen Perspektive als Grundlage für sozia­le und histo­ri­sche Fakten und fokus­sier­te statt­des­sen auf Probleme der indi­vi­du­el­len und kol­lek­ti­ven Psyche. Damit ver­trat Fanon nicht nur Positionen, die in der Sowjetunion weit­ge­hend fremd waren, son­dern sie muss­ten nahe­zu ver­stö­rend sein. Es geht dabei nicht nur um unter­schied­li­che Wahrnehmungen von Individuum und Gesellschaft oder von Bauernschaft und Proletariat, son­dern um grund­sätz­li­che Fragen nach Modernisierung und Entwicklung.

So lässt sich auch erklä­ren, war­um mit dem weit­ge­hen­den Zusammenbruch des sowje­ti­schen Denkens die Entfremdung zwi­schen dem Mainstream der rus­si­schen Intelligenzija und dem post­ko­lo­nia­len Denken ins­ge­samt nicht über­wun­den ist. Die Wahrnehmung Fanons in der Sowjetunion steht dabei stell­ver­tre­tend für das sowje­ti­sche Unverständnis und Desinteresse für post­ko­lo­nia­le Theorien gene­rell. Selbst schil­lern­de Figuren wie Edward Said wur­den erst 2006 über­setzt, und wer­den auch heu­te noch hef­tig kri­ti­siert.

Auch im Falle Saids ist der Referenzpunkt ein dop­pel­ter. Zum einen der Vergleich Russlands mit dem Westen: Postkoloniale Theorien wer­den ins Feld geführt, um Russland gegen­über dem Westen zu posi­tio­nie­ren und letzt­lich eine Ähnlichkeit in Kultur, Fortschritt und Wissensproduktion zu pro­ble­ma­ti­sie­ren sowie eine Überlegenheit zu unter­mau­ern. Oder dem Westen wird vor­ge­wor­fen, Russland im Sinne eines Orientalismus beherr­schen zu wol­len. Zum ande­ren bleibt der Referenzpunkt ein posi­ti­vi­sti­sches Wissensverständnis, das auf Linearität und «posi­ti­ve Fakten» setzt und somit ver­meint­lich eine Erkenntnis der Welt ermög­licht, wie sie tat­säch­lich war oder ist. Damit wer­den inter­pre­ta­ti­ve, kul­tu­ra­li­sti­sche oder lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­che Ansätze, wie sie für post­ko­lo­nia­le Theorien cha­rak­te­ri­stisch sind, oft als unwis­sen­schaft­lich betrach­tet. Schliesslich steht die Rezeption post­ko­lo­nia­len Denkens auch in einem Wechselverhältnis zur posi­ti­ven Wahrnehmung der eige­nen Rolle als Kolonialmacht im Kaukasus und in Zentralasien: Das offi­zi­el­le Russland ver­steht sich hier bis heu­te als Zivilisationsbringer. Postkoloniale Fragen spie­len zudem auch im Verhältnis Russlands zur Ukraine eine Rolle: Ukrainische Intellektuelle schrei­ben der Ukraine eine post­ko­lo­nia­le Identität gegen­über Russland zu und betrach­ten Russland als ehe­ma­li­ge Kolonialmacht, in Russland dage­gen wird so eine Rolle vehe­ment bestrit­ten und eine histo­ri­sche Zugehörigkeit der Ukraine zu einem unter Russischer Einfluss ste­hen­dem Raum pro­pa­giert.

Weiterführende Literatur

Batchelor, Kathryn Sue-Ann Harding. Translating Frantz Fanon Across Continents and Languages. London: Routledge, 2018.

Fanon, Frantz. Les dam­nes de la terre. Paris: Francois Maspero édi­teur, 1961.

Titelbild: dés­in­te­ret auf https://flic.kr/p/4Mdkk4, unter CC BY-NC-SA 2.0